Flugprotest aus klassischen Gründen

Ich schreibe hier viel über Klimapolitik, aber man darf nicht vergessen, Proteste gegen den Flugverkehr gibt es schon länger- jedesmal, wenn irgendwo eine neue Startbahn gebaut werden soll. Also geht es heute nicht ums Weltklima, sondern um Fluglärm und Startbahnen, ganz lokal, ganz konkret:

http://www.berndsenf.de/pdf/Fliegen-Flyer-ROBIN_WOOD-Leseversion-2.pdf

Die Vorschläge von Robin Wood sind aber die gleichen, die ich auch gerne mache. Sicher, manchmal ist ein Flug unumgänglich, manchmal gibt es gute Gründe zu fliegen… aber:

  • Kurzstrecken lassen sich wirklich vermeiden! Keine Strecken mehr im Flugzeug die im Zug weniger als 6 Stunden dauern!
  • Wenn’s einen Nachtzug gibt, gehen auch Strecken wie z.B. München-Rom bequem im Zug.
  • Wenn schon Flugreisen: dann bitte nur einmal im Jahr in die Ferne und dann gleich drei Wochen bleiben – statt dreimal im Jahr für jeweils eine Woche die Reise zu machen! Reiseanlässe bündeln!

Und für die Politik gilt:

  • Umweltschädliche Subventionen abbauen (Kerosinsteuer einführen, Mehrwertsteuer auf Flugtickets erheben, unwirtschaftliche Regionalflughäfen schließen).
  • Klimafreundliche Infrastruktur entschlossen fördern.

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