EUROPEAN CITIZENS‘ INITIATIVES

Please scroll down to download flyers!

Sign the EU petition to end jet fuel subsidies:
https://eci.ec.europa.eu/008/public/#/initiative
Then sign also for CO2-fee now:
https://citizensclimateinitiative.eu/
And sign the Fridays-For-Future-ECI:
https://eci.fridaysforfuture.org/en/

Download, print (ideally in duplex mode) and spread the flyers to support the two initiatives!

Spread on college campuses and in schools – on public bulletin boards – put in your neighbor’s mailbox – place in shops and on the subway – distribute at climate strikes – talk to friends and family – tape to doors – put under windshield wipers of cars – share online #climateinitiative #fridays4future!

Mensa flyern – In Briefkästen werfen – In Läden, U-Bahn und bei Parties auslegen – Auf Demos und Klimastreiks verteilen – Freunde und Familie ansprechen – Mit Tesa an Haus-/Laden-/Schul-/Uni-Türen kleben – Unter Scheibenwischer klemmen – Online teilen #climateinitiative #fridays4future!

Please scroll down for current news on climate-friendly travel.

Fliegen!

Das Flugzeug bringt den Reisenden dagegen wie ein Entführungsopfer mit verbundenen Augen überfallartig ans Ziel – beziehungsweise eben gerade nicht, sondern zunächst in eine Art Zwischenlager. Vielleicht ist Zwischenlager überhaupt die beste Charakterisierung eines Flughafens.

https://www.sueddeutsche.de/bildung/fridays-for-future-uni-nachhaltigkeit-1.4668494?reduced=true

Fliegen hat auch Vorteile, es bringt uns einander näher und lässt uns andere Kulturen entdecken.
Ich finde dieses Argument relativ schwierig. Es beschreibt den hypermobilen Lebensstil weniger, der meistens auf Kosten anderer geht. Andere Kulturen zu entdecken hat historisch auch nicht immer positive Effekte gehabt. Sie haben meistens nicht so viel davon, sondern leiden im Gegenteil unter den Folgen der Klimakrise, die viele von uns durch das Fliegen mitverursachen.

Was meinen Sie konkret?
Ein Beispiel sind die Leute, die noch schnell ans Rote Meer fliegen, um die Korallenriffe zu sehen, bevor sie durch den Klimawandel verschwinden. Solche Absurditäten kann ich gar nicht verstehen. Und wenn man einen Langstreckenflug nach Bali unternimmt, um zwei Wochen in einem Hotel zu verbringen, entdeckt man nicht besonders viel von der Kultur. Ein Sabbatical, bei dem man es langsam angehen lässt und ein Land mit dem Zug bereist, trägt wesentlich mehr zum Kulturaustausch und zur Verständigung bei als irgendwelche Kurztrips auf die Malediven.

Tourismus kann aber helfen, Natur und Tiere zu schützen, etwa im Amazonasgebiet.
Da bin ich sehr skeptisch. Oft ist das Gegenteil der Fall. Es häufen sich die Beispiele, bei denen der Massen- oder Übertourismus zerstörerisch wirkt, etwa in Metropolen wie Barcelona. Und gerade hochsensible Ökosystemen werden überhaupt nicht geschützt, wenn Massen von Deutschen einfallen. Wir zerstören durch den Tourismus genau das, was wir eigentlich suchen, und tun gut daran, etwas weniger in exotische Gebiete zu fliegen.

https://www.watson.de/wissen/interview/336299351-klima-klimaaktivistin-erklaert-welche-fluege-sofort-abgeschafft-werden-sollten

Also lieber Nachtzug!

https://taz.de/Alternative-zum-Fliegen/!5631891/

Deshalb…

Presserückschau ohne Kommentar

Zu dieser Zeit vor einem Jahr kam soviel Material rein, man kommt kaum hinterher damit. Deshalb, ohne Einordung und Kommentar:

Sind wir bei irgendeinem dieser Themen jetzt, heute, 1 Jahr später, irgendeinen Schritt weiter?

Presserückschau – vor einem Jahr

Ohne Kommentar:

Presserückschau – vor einem Jahr…

Ausnahmsweise mal eine sinnvolle staatliche Investition. Bahn statt Straßen!
https://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/regierung-will-zahl-der-bahnuebergaenge-reduzieren-a-1294693.html

Fliegen: So viel CO2 verursachen Promis. (Spoiler: Bill Gates – 350 000km im Privatjet – 1600 Tonnen CO2-)
https://science.orf.at/stories/2993623/

Wo die meisten Treibhausgase entstehen.
https://science.orf.at/stories/2988476/

Klimastreik – Wir sind weder links noch rechts.
https://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/wir-sind-weder-links-noch-rechts/story/16403156?utm_content=buffer65c87&utm_medium=social&utm_source=twitter.com&utm_campaign=buffer

IATA-Propaganda

Die internationale Luftfahrtorganisation hat es da mal wieder geschafft, eine schönes Stück Propaganda zu platzieren. Weil die Luftfahrt ja so sehr unter 7 Euro Ticketabgabe leidet (und man schön verschweigt, dass man heute schon jedes Jahr 12 Milliarden Euro Subventionen in den A***** gepumpt bekommt).
Man braucht also MEHR Subventionen, damit könnte die Regierung „Klimaführerschaft demonstrieren und neue wirtschaftliche Chancen schaffen“. Joa…
Mein Vorschlag: Liebe Fluggesellschaften zahlt erstmal eure Steuern, zahlt für eure Emissionszertifikate dann sehen wir weiter!

Wer das Propagandastück gerne selber in Augenschein nehmen möchte: https://www.diepresse.com/5687699/luftverkehr-wachst-trotz-flugscham#kommentare

Wie Klimaschutz und Urlaub zusammenpassen

https://www.weser-kurier.de/themenwelt/reisen-und-tourismus_artikel,-wie-klimaschutz-und-urlaub-zusammenpassen-_arid,1812046.html

Viele Klimaschützer sind der Meinung, dass der Planet ohne echten Verzicht nicht zu retten ist. „Flugreisen sind die klimaschädlichste Art sich fortzubewegen“, urteilt Laura Jäger von der Arbeitsstelle Tourism Watch bei Brot für die Welt. „Wenn das Taxi zum Flughafen mehr kostet als das Flugticket, ist das bedenklich.“

Für Menschen, die nachhaltiger reisen wollen, hat Jäger mehrere Empfehlungen. Erstens: Reiseziele mit kürzerer Anreise wählen – also eher Italien als Indonesien. Zweitens: ein klimaschonendes Verkehrsmittel wie die Bahn nutzen. Drittens: auf Flugreisen generell möglichst verzichten. Viertens: wenn man fliegt, dann seltener – und dafür länger vor Ort bleiben. Und fünftens: für die Emissionen eine Kompensation leisten.

Reisen ist auch ein Lifestyle-Faktor. „Wir sind permanent von Bildern umgeben, die Menschen teilen Fotos auf Social Media“, erklärt Jäger. „Das steigert den Wunsch und den Druck, selbst viel unterwegs zu sein.“ Verzicht wirkt da schnell uncool.

Und dazu noch ein paar Promi-Stimmen: https://www.weser-kurier.de/startseite_artikel,-flugscham-und-gretaeffekt-so-sehen-es-die-promis-_arid,1838239.html#nfy-reload

Mehr Bahn, weniger Fleisch: So überwinden Sie den Klima-Schweinehund

Sie kauft ab und zu Biolebensmittel, fährt bei Schönwetter mit dem Rad in die Arbeit und nimmt ein Stoffsackerl mit in den Supermarkt. Sie, die jede halbwegs umweltbewusste Frau in Österreich sein könnte, fliegt außerdem für einen Kurzurlaub nach Hamburg – und verschlechtert ihre eigene Klimabilanz damit deutlich.

https://www.derstandard.at/story/2000097146461/mehr-bahnfahren-weniger-fleisch-essen-so-ueberwinden-sie-den-inneren

https://www.derstandard.at/story/2000106147115/ist-fliegen-billig-und-bahnfahren-teuer-preiskampf-fuer-himmel-und

Spielraum für diesen ruinösen Preiskampf verschafft den Airlines ausgerechnet der Steuerzahler, der seinerseits die Bahn Jahr für Jahr mit Milliarden subventioniert, indem der Staat bei seiner Staatsbahn Nah- und Regionalzugsverbindungen ebenso bestellt wie Schnellzüge (Wien–Graz/Klagenfurt, Salzburg–Innsbruck–Bregenz), die auch mit subventionierten Pendlertickets benützt werden können. Während der umweltfreundlichen Bahn die Rückvergütung von jährlich 30 Millionen Euro an Energieabgaben verwehrt wird, gibt man es der Flugbranche billig: Beim Emissionshandel zur Reduzierung des Treibhausgasausstoßes wird die Flugbranche geschont, Kerosin ist von der Mineralölsteuer befreit (bringt den Airlines 380 Millionen Euro), und die im Lichte des Klimawandels eingeführte Flugabgabe wurde 2018 wieder halbiert.

Urlaub ohne Flugzeug: Dietachs Grüne verschenkten Bahnreisen in den Süden

schon ein bisschen älter, aber topp:

https://www.nachrichten.at/oberoesterreich/steyr/urlaub-ohne-flugzeug-dietachs-gruene-verschenkten-bahnreisen-in-den-sueden;art68,3137100

Wer in den Süden ans Meer will, braucht nicht einen dreckigen Streifen am Himmel hinter sich her ziehen. Der Urlaub lässt sich für den Klimaschutz nämlich erholsam und bequem auf Schiene bringen. Die Grünen-Gemeinderäte Lukas Reiter und Landtagsabgeordneter Stefan Kaineder machten im vergangenen Sommer mit ihren Familien die Probe aufs Exempel. Vier Erwachsene und fünf Kinder checkten mit ihrem Gepäck nicht an einem Schalter eines Flughafens ein, sondern belegten im Nachtzug von Salzburg nach Rom zwei Abteile. „Wir hatten vorher ein wenig Angst, dass die Kinder nicht schlafen können und es für sie anstrengend wird“, erinnert sich Reiter an die Abfahrt um 22 Uhr vom Salzburger Hauptbahnhof. Nachdem der Schaffner die Bestellung fürs Frühstück entgegengenommen und die Kinder Zähne geputzt hatten, schliefen die Mädchen und Buben in dem Liegeabteil wie die Murmeltiere. Nach Kaffee, Tee, Butter- und Marmeladensemmerl am Morgen rollte der Nightjet dann um zehn Uhr in Rom ein. „Wir hatten zwei Tage in der Ewigen Stadt eingeplant“, sagt Kaineder, „und dann ging’s eine Fahrtstunde weiter in Richtung Neapel an den Golf von Gaeta, natürlich auch wieder mit dem Zug.“ Dort leisteten sich die zwei Familien zum Hotel ein Taxi, badeten im Meer und erkundeten dann mit den regionalen Buslinien Land und Leute. „Nirgendwo lernt man ein Land so kennen wie in den öffentlichen Verkehrsmitteln“, sagt Kaineder.

Den guten Erfahrungen folgend, fahren diesen Sommer wieder zwei Familien aus Dietach mit der Eisenbahn in den Süden. Die Grünen haben jeweils zwei Reisegutscheine von den ÖBB um 500 Euro bei einem Wettbewerb vergeben. Finanziert wurde die Aktion aus einem Topf, in den alle grünen Fraktionsmitglieder ihre Politikergehälter einzahlen und damit faktisch als Gemeinderäte ehrenamtlich arbeiten. Eine Familie hatte sich mit einem Computertrickfilm mit Lego-Männchen beworben. Auf das Flugzeug, sagen die Figuren, könnten sie gerne verzichten.

Stories from a night train attendant

Endless tales of my adventures…

  • The time in Venice I drank two litres of Tocai on the hotel roof and the alarm clock fairy set my alarm for me.
  • My Milan-Munich couchette with 50 Albanians from the same village.
  • The time the Austrian police arrested a refugee family off my couchette. They wouldn’t let the little boy keep his balloon.
  • The time at Stuttgart at 2 AM the police brought me a man and his 5 year old daughter. The man was so drunk he couldn’t get onto the train. The girl had her little orange bucket and pink spade from that day’s Bodensee outing.
  • Meeting my wife on platform 3 at Roma Termini.
  • Taking her to Milan with me in the guard’s van, just because I could.

Most continental European night trains have three types of carriage

  • seated cars, like on day trains. These are the cheapest, least comfortable option for a long journey over night. Fine if you have a compartment to yourself. Not fine if it is you and five other smelly people.
  • couchettes (say: cooSHET). From the French „to lie down“. Carriages with four or six bunks per compartment in which you can take your trip lying down. Think hostel on wheels. Cheap, but you do get to sleep.
  • sleeping cars. Your hotel on wheels. One, two or three proper beds stacked over each other in one compartment. The compartment has a wash basin or even an en-suite bathroom.