Hervorgehoben

EUROPEAN CITIZENS‘ INITIATIVES

Please scroll down to download flyers!

Sign the EU petition to end jet fuel subsidies:
https://eci.ec.europa.eu/008/public/#/initiative
Then sign also for CO2-fee now:
https://citizensclimateinitiative.eu/
And sign the Fridays-For-Future-ECI:
https://eci.fridaysforfuture.org/en/

Download, print (ideally in duplex mode) and spread the flyers to support the two initiatives!

Spread on college campuses and in schools – on public bulletin boards – put in your neighbor’s mailbox – place in shops and on the subway – distribute at climate strikes – talk to friends and family – tape to doors – put under windshield wipers of cars – share online #climateinitiative #fridays4future!

Mensa flyern – In Briefkästen werfen – In Läden, U-Bahn und bei Parties auslegen – Auf Demos und Klimastreiks verteilen – Freunde und Familie ansprechen – Mit Tesa an Haus-/Laden-/Schul-/Uni-Türen kleben – Unter Scheibenwischer klemmen – Online teilen #climateinitiative #fridays4future!

Please scroll down for current news on climate-friendly travel.

„Fliegen muss teurer werden“

https://www.welt.de/print/welt_kompakt/vermischtes/article189470855/Fliegen-muss-teurer-werden.html

„Da muss man differenzieren: Ich trete mit meinem Engagement für einen strukturellen Wandel ein. Ich bin in einem Land aufgewachsen, wo mit Kohle geheizt wird, das schlecht isolierte Häuser hat, wo das Verkehrsaufkommen gigantisch ist und Massentierhaltung subventioniert wird. Das verschafft uns allen schon eine CO2-Basis, die nicht tragbar ist. Wir leben in einem Land, in dem es eine Frage des Geldes ist, das Klima zu schützen. Man muss es sich leisten können, Bioprodukte zu kaufen, Bahnfahren ist oft teurer als Fliegen. Das ist paradox. Was gerade passiert, und das finde ich sehr beunruhigend, ist eine Privatisierung von Klimaschutz. Ich ermutige alle Menschen zu überlegen, wie sie umweltfreundlicher leben können. Aber das ist nur ein kleiner Teil.“

Aber bedeuten so strukturelle Veränderungen nicht am Ende – etwa mit einer deutlich höheren Kerosinsteuer –, dass man anderen Menschen indirekt verbietet, Flugreisen zu machen?

Es muss das Bequemste und Günstigste für uns sein, so wenig Emissionen wie möglich auszustoßen. Natürlich kommen damit Einschränkungen, zum Beispiel, dass wir uns darauf einstellen werden müssen, dass wir alle deutlich weniger Fleisch essen – und auch deutlich weniger fliegen. Das ist kein Verbot, sondern es ist ein „Nichttun“.

Scientists for Future

https://www.scientists4future.org/fakten/

21.

Ein verstärkter Direktkonsum von pflanzlicher Nahrung reduziert den Bedarf an knapper Ackerfläche, erzeugt weniger Treibhausgase und hat zudem erhebliche gesundheitliche Vorteile.

22.

Die direkten staatlichen Subventionen für fossile Brennstoffe betragen jährlich mehrere 100 Milliarden US-Dollar. Berücksichtigt man zusätzlich noch die nicht durch Steuern ausgeglichenen Sozial- und Umweltkosten (vor allem Gesundheitskosten durch Luftverschmutzung), wird die Nutzung fossiler Brennstoffe nach Schätzungen von Experten des Internationalen Währungsfonds (IMF) weltweit mit rund 5 Billionen US-Dollar pro Jahr unterstützt; das sind 6,5 % des Welt-Bruttoinlandsproduktes von 2014.

23.

Um dem Verursacherprinzip Rechnung zu tragen, müssten die Klimaschäden den Kosten der Verbrennung fossiler Brennstoffe zugerechnet werden. Eine Methode, mit der die Emissionen besonders effizient gesenkt werden können, sind z. B. CO2-Preise. Solange eine Versorgung durch kostengünstige erneuerbare Energieformen noch nicht ausreichend erreicht ist, müssen die dadurch entstehenden Belastungen sozialverträglich gestaltet werden. Dies ist beispielsweise durch Transferzahlungen oder Steuererleichterungen für besonders betroffene Haushalte oder eine pauschale Auszahlung an die Bürgerinnen und Bürger möglich.

Wer mit dem Flugzeug reist, schadet der Umwelt. Urlauber, Geschäftsleute und Politiker wissen das – aber keiner will etwas ändern.

https://projekte.sueddeutsche.de/artikel/wirtschaft/was-fliegen-mit-unserem-klima-macht-e723397/?loggedin=true&reduced=true

Fliegen war noch nie so günstig. Mal kurz übers Wochenende nach Paris, London oder Rom jetten, kein Problem. Das geht schon für weniger als hundert Euro, hin und zurück. Eine Fahrt mit der Deutschen Bahn von München nach Berlin kostet in der Regel mehr. Das Geschäft mit dem Abheben boomt, Grenzen scheint es keine zu geben. Die Luftfahrtindustrie erwartet in den nächsten 15 Jahren gar eine Verdoppelung des globalen Flugverkehrs.

Doch wie lässt sich die Lust am Fliegen mit dem Klimaschutz vereinbaren? Kein anderes Verkehrsmittel verursacht auf 100 Kilometern so viel Treibhausgase. Doch wer schnell zum nächsten Geschäftstermin oder in den Urlaub will, der verdrängt solche Gedanken lieber…

84% aller Flüge innerhalb Deutschlands sind Nonsens

https://perspective-daily.de/article/709/ovlOaeTi

Frankfurt – Düsseldorf, Frankfurt – Berlin, Berlin – München: das muss wirklich niemand fliegen!

Wie kann man den Widerspruch zwischen Fernweh und Klimaschutz auflösen? Diese Frage betrifft letztlich jeden, der beim Gedanken an die nächste Flugreise gleichzeitig Vorfreude und Gewissensbisse hat.

Meine Antwort: In Europa gibt es genug zu sehen – und da kommt man überall, wirklich überall, auch per Zug hin!

Aber weiter im Text…

Eine jüngst veröffentlichte YouGov-Umfrage ergab, dass 47% der Deutschen sich durchaus vorstellen können, aus Umweltgründen auf eine Flugreise zu verzichten. (41% sind dazu nicht bereit.) Und immerhin 18% der Teilnehmer gaben an, dass sie in den vergangenen 12 Monaten für mindestens eine Flugreise freiwillig CO2-Kompensationen bezahlt haben. Während der Verkehr über unseren Köpfen weiter zunimmt, hat ein nicht unerheblicher Teil der Deutschen also Klima-Gewissensbisse. Einen Schritt weiter sind die Schweden, die dafür bereits ein Hashtag haben: #jagstannarpåmarken, Ich bleibe am Boden – oder, etwas seltener, das neu erfundene Substantiv #flygskam, Flugscham. Bei sozialen Medien häufen sich die Beiträge von Schweden, die angeben, auch längere Strecken der Umwelt zuliebe ohne Flugzeug zurückzulegen – zum Beispiel Schwedens bekannteste Schülerin Greta Thunberg, die auf der Strecke von Brüssel nach Stockholm lieber viele Stunden im E-Auto verbringt.

Wer weiterhin reisen, aber trotzdem nicht ungehemmt das Klima anheizen will, muss für sich einen Kompromiss finden. Eine Möglichkeit ist, längere Flüge zu kompensieren und auf kürzeren Strecken komplett auf emissionsarme Verkehrsmittel umzusteigen. Das ergibt doppelt Sinn:

  1. Die Minuten unmittelbar nach dem Start sind die umweltschädlichsten, weil die tonnenschwere Maschine mit vollen Tanks erst einmal auf Reisehöhe gebracht werden muss. Deshalb ist die CO2-Bilanz pro Kilometer auf kurzen Strecken besonders verheerend. 2 Flüge von Berlin nach München (je 470 Kilometer Luftlinie) einzusparen, ist effektiver als einen einzigen nach London (930 Kilometer).
  2. Dazu kommt, dass die Anreise zum Flughafen und die Sicherheitskontrollen immer gleich lang dauern, unabhängig von der späteren Flugdauer. Je kürzer die Strecke, desto deutlicher schwingt auch das Zeitpendel in Richtung von Bahn und Fernbus aus.

Klimawandel: Das kommt auf uns zu.

https://www.geo.de/natur/nachhaltigkeit/15344-rtkl-erderwaermung-klimawandel-deutschland-das-kommt-auf-uns-zu?utm_source=facebook&utm_medium=geo-fanpage&fbclid=IwAR3HU-JH-BLQm4R0gr4en_BTT4bp7Bxq_NPxQ7J6WQCU3G_qzwk99AH5ilk

Die Kurzversion:

1. Schlechte Zeiten für Asthmatiker und Allergiker
2. Mehr Hochwasser und Sturmfluten
3. Dem Wald wird es zu heiß
4. Skipisten ohne Schnee
5. Das wird teuer – auch für Versicherungen

jaja, aber erneuerbare Energie sind ja so teuer.

Danke unbekannter Blogger für diese grandiose Rechnung

Ich kenne so einige Leute die groß Klimaschutz fordern und trotzdem regelmäßig im Winter Fernziele anfliegen. Viele Leute kennen vermutlich gar nicht die Verbräuche eines Fliegers, sonst wären sie sicherlich verwundert. Nur mal am Beispiel einer relativ aktuellen und häufig verkauften Boeing 747-400 (Jumbo Jet):
Dieser Flieger kann bis zu 240.000 Liter Sprit tanken und die sind dann nach gut 13.000 Km weggeblasen.
Also nach Australien oder Neusseeland muss er nochmal nachtanken.
Ein Tanklaster, der Sprit an die Tankstelle liefert hat 30.000 Liter Inhalt, das heißt der Jumbo Jet zieht sich acht (8 !) solcher Riesentankzüge rein.
Man könnte auch sagen, auf 100 Km braucht er 1800 Liter, zugegeben für 420 Personen.
Verbrauch nach New York: 110.000 Liter
nach Bangkok: 160.000 Liter
nach Sydney: 290.000 Liter
nach Auckland: 330.000 Liter
Das sollten sich die Leute mal vor Augen halten, bevor Sie das nächste mal einen Flug buchen.