Hervorgehoben

EUROPEAN CITIZENS‘ INITIATIVES

Please scroll down to download flyers!

Sign the EU petition to end jet fuel subsidies:
https://eci.ec.europa.eu/008/public/#/initiative
Then sign also for CO2-fee now:
https://citizensclimateinitiative.eu/

Download, print (ideally in duplex mode) and spread the flyers to support the two initiatives!

Spread on college campuses and in schools – on public bulletin boards – put in your neighbor’s mailbox – place in shops and on the subway – distribute at climate strikes – talk to friends and family – tape to doors – put under windshield wipers of cars – share online #climateinitiative #fridays4future!

Mensa flyern – In Briefkästen werfen – In Läden, U-Bahn und bei Parties auslegen – Auf Demos und Klimastreiks verteilen – Freunde und Familie ansprechen – Mit Tesa an Haus-/Laden-/Schul-/Uni-Türen kleben – Unter Scheibenwischer klemmen – Online teilen #climateinitiative #fridays4future!

Please scroll down for current news on climate-friendly travel.

Das Fliegen wird preislich immer attraktiver…

Das kann man bezweifeln. Wo man mittlerweile nichtmal mehr den kleinen Trolley umsonst mitnehmen kann…

«15 bis 20 Prozent der Schweizer CO₂-Emissionen sind auf die Fliegerei zurückzuführen». Es müsse daher bei jedem Einzelnen ein fundamentales Umdenken stattfinden. Denn ein Grossteil der Flüge sei nicht zwingend nötig. «Andere Länder, Kulturen und Menschen kennenzulernen und verstehen zu wollen, ist durchaus positiv», sagt Knutti. «Solange es nicht auf Kosten der nächsten Generation geht.»
Einmal Melbourne: Hin- und Rückflug: 32’700 km, CO2-Menge: 6800 kg, entspricht dem Beheizen eines Hauses mit Gas während 660 Tagen.

https://www.20min.ch/schweiz/news/story/1-Flug-nach-London-entspricht-605-Burger-26484440?fbclid=IwAR1g8Eg3bH9Ns1k-Ko_T1W4i5MFPvuQoq3rUQwwdi_f20L4DYys__QNYklw

Ein Flug nach London entspricht 605 Burgern!

#Flugscham

Liebe Süddeutsche, Zeit, Spiegel, etc -> Ihr seid am Zug!

„Why I only take one holiday flight a year“

„There is no longer any doubt that we need to reduce the number of flights we take to help tackle climate change – and make any trip we do go on count…“

„In the Netherlands they say vliegschaamte; the Swedes say flygskam; and the Germans Flugscham. The words all mean “fly shame”, or the guilt that travellers experience when they fly off somewhere knowing they are contributing to climate change. In contrast, the British have little or no flight shame. We take 70 million flights a year, our aviation industry is growing fast and our government wants more runways (pdf ) for even more flights, scuppering any chance of meeting global emissions targets.“

“We are seeing rapidly growing interest in compensating flight emissions,” says Kai Landwehr of Swiss NGO Myclimate, which works with Lufthansa and Swissair. “It’s still a small proportion of flights but we are finding people are happy to pay more, even up to £40 a flight.”

Others say they are applying the idea of the “flexitarian” diet – where people cut back on their meat consumption drastically but not completely – to flying. We were going away three or four times a year just because we always did,” says Sarah Jones, a marketing executive from Reading. “It was stupid. The climate thing was the last straw. We just thought, ‘this is crazy’, so now we go abroad a maximum of once a year and really look forward to it.”

This should be the bare minimum! If you insist on flying for your holidays – at least reduce it to once a year! And compensate it! (Even though already one single intercontinental flight ruins your carbon footprint, making you a „climate pig“.)

https://www.theguardian.com/travel/2019/jan/26/why-i-only-take-one-holiday-flight-a-year-climate-change?fbclid=IwAR0I2c00s7Ig-hzXqiQ4ZeDPTGOdRg9XPVWHVPDugbbHWXNvJhlPnQDpcsU

Zug statt Flugzeug: Bahn hat weniger CO2-Ausstoß

https://www.augsburger-allgemeine.de/themenwelten/reise-urlaub/Zug-statt-Flugzeug-Bahn-hat-weniger-CO2-Ausstoss-id38614357.html

So stoße ein Flugzeug auf 100 Kilometer pro Person fast zehnmal so viel CO2 aus wie ein Zug.

Wer konsequent auf Flugzeug und Auto verzichte, kann seinen CO2-Fußabdruck um rund 20 Prozent senken.

Wer fliegen muss, sollte wenigstens für Projekte zur CO2-Kompensation spenden. (Ich empfehle als vertrauenswürdig: Atmosfair!)

Lasst euch nicht verarschen: Lieber Zug statt Flug!

Airlines tun alles, um Economy-Flüge unbequemer zu machen – die Menschen sollen Priority buchen. In der Zwischenzeit lassen wir uns doch lieber in der Bahn den Kaffee servieren. ¯_(ツ)_/¯

http://www.reisereporter.de/artikel/1755-bahn-fahren-statt-economy-fluege-buchen-lasst-euch-nicht-verarschen

Neulich ist eine unbedeutende Kleinigkeit passiert: Ich saß in Köln am Gate und wartete. Ich war früh da, deshalb saß ich ganz vorn, direkt an der Glastür. Mein Flieger würde erst in einer knappen Stunde starten. Ich schaute die Fotos der vergangenen Tage durch, als eine Frau von Ryanair auf mich zukam, ohne Umweg, und einen Schild an meinen Koffer machte. Ich dachte, es sei einer dieser „Approved Cabin Bags“-Anhänger. Was da gerade passiert war, erkannte ich erst, als der Mann hinter mir lautwütend zu protestieren begann. Mein Koffer war einkassiert. Und der ist wirklich sehr klein. Das Problem: Man kriegt den Koffer auch nicht wieder. Wen es trifft, der muss sich nach der Landung ans Band stellen. Zeitplan? Kannste vergessen. 

Ich kann den hasserfüllten Blick der Ryanair-Angestellten sogar verstehen. Es ist ja jeden Tag das gleiche Problem: Passagiere bezahlen für eine Leistung und bekommen sie dann nicht, was natürlich irgendwo im Kleingedruckten angekündigt war, aber wenn du deshalb am Ende deine Bahn verpasst und deine Kinder vorm Schlafengehen nicht mehr siehst, dann ist das verdammt egal.

Und einmal, auf dem Weg nach Manchester, waren mehrere Flugbegleiter betrunken.

Neulich ergatterte ich einen Sparpreis von München nach Berlin, 30 Euro – erste Klasse. Das war super. Und für den Preis kann man auch nicht fliegen. Alle 90 Minuten haben wir Schokoriegel bekommen, das Internet ist unbegrenzt, Kaffee kann man sich bestellen, viel Beinfreiheit, gute Sitze und es ist soooo ruhig.

Da hat man doch im ICE etwas mehr Beinfreiheit

Ich hatte in meinem Vollzeit-Job auch nicht das Bedürfnis, nach der Arbeit noch fünf Stunden im Zug zu sitzen. Das allerdings war eine idiotische Rechnung: Zur Flugzeit kommen schließlich noch Anreisezeit, Wartezeit, Flug, aussteigen, im Zweifel auf das Gepäck warten, Abreise vom Zielflughafen und all das ist verlorene Arbeitszeit. 

Das Tempolimit… Geschwindigkeit ist für die Deutschen wie das Sturmgewehr für die US-Amerikaner.

Dank CSU… den ewig-gestrigen im Verkehrsministerium.

Die Regierungskommission für die Verkehrswende empfehle ein Tempolimit auf Autobahnen, ist heute in Medien zu lesen. Das scheint aber nicht zu stimmen, auch wenn es dem Klima sicher helfen würde. Das CSU-geführte Verkehrsministerium hat dem vermeintlichen Vorstoß bereits eine Absage erteilt.

https://www.klimareporter.de/verkehr/einen-gang-zurueck-bitte

Kohlestrom und Verkehr machen es vielen Staaten schwer, im Klimaschutz voranzukommen. Deutschlands CO2-Emissionen sind gestiegen, zeigt der „Brown to Green“-Report.

Die führenden Wirtschaftsmächte tun einer aktuellen Studie zufolge nicht genug für den Klimaschutz. Kohlestrom und Verkehr seien die größten Problembereiche, heißt es im diesjährigen „Brown to Green“-Bericht von Climate Transparency. Die G20-Staaten seien zusammen für rund vier Fünftel der weltweiten Treibhausgase verantwortlich und bezögen 82 Prozent ihrer Energie aus den fossilen Brennstoffen Kohle, Öl und Gas. Auch an Deutschland gibt es Kritik. 

Das internationale Netzwerk Climate Transparency – bestehend aus 14 Forschungseinrichtungen und Nichtregierungsorganisationen – kritisiert, dass die Klimaziele der G20-Länder nicht ausreichten, um dem Klimaschutzabkommen von Paris gerecht zu werden und die Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad zu begrenzen. Auch werde zu wenig unternommen, um wenigstens diese schwachen nationalen Ziele zu erreichen. Bisher habe unter den G20-Staaten nur Indien Ankündigungen gemacht, die einer Begrenzung auf zwei Grad halbwegs entsprächen. Das aus Sicht von Klimaschützern notwendige Ziel, 2050 nur noch erneuerbare Energien zu nutzen, habe sich kein G20-Land bisher gesetzt.

Deutschlands Schwachpunkte: Verkehr, Stromproduktion aus Braunkohle und schlecht gedämmte alte Häuser.

https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2018-11/brown-to-green-report-kohle-klimaschutz-g20