„Why I only take one holiday flight a year“

„There is no longer any doubt that we need to reduce the number of flights we take to help tackle climate change – and make any trip we do go on count…“

„In the Netherlands they say vliegschaamte; the Swedes say flygskam; and the Germans Flugscham. The words all mean “fly shame”, or the guilt that travellers experience when they fly off somewhere knowing they are contributing to climate change. In contrast, the British have little or no flight shame. We take 70 million flights a year, our aviation industry is growing fast and our government wants more runways (pdf ) for even more flights, scuppering any chance of meeting global emissions targets.“

“We are seeing rapidly growing interest in compensating flight emissions,” says Kai Landwehr of Swiss NGO Myclimate, which works with Lufthansa and Swissair. “It’s still a small proportion of flights but we are finding people are happy to pay more, even up to £40 a flight.”

Others say they are applying the idea of the “flexitarian” diet – where people cut back on their meat consumption drastically but not completely – to flying. We were going away three or four times a year just because we always did,” says Sarah Jones, a marketing executive from Reading. “It was stupid. The climate thing was the last straw. We just thought, ‘this is crazy’, so now we go abroad a maximum of once a year and really look forward to it.”

This should be the bare minimum! If you insist on flying for your holidays – at least reduce it to once a year! And compensate it! (Even though already one single intercontinental flight ruins your carbon footprint, making you a „climate pig“.)

https://www.theguardian.com/travel/2019/jan/26/why-i-only-take-one-holiday-flight-a-year-climate-change?fbclid=IwAR0I2c00s7Ig-hzXqiQ4ZeDPTGOdRg9XPVWHVPDugbbHWXNvJhlPnQDpcsU

Zug statt Flugzeug: Bahn hat weniger CO2-Ausstoß

https://www.augsburger-allgemeine.de/themenwelten/reise-urlaub/Zug-statt-Flugzeug-Bahn-hat-weniger-CO2-Ausstoss-id38614357.html

So stoße ein Flugzeug auf 100 Kilometer pro Person fast zehnmal so viel CO2 aus wie ein Zug.

Wer konsequent auf Flugzeug und Auto verzichte, kann seinen CO2-Fußabdruck um rund 20 Prozent senken.

Wer fliegen muss, sollte wenigstens für Projekte zur CO2-Kompensation spenden. (Ich empfehle als vertrauenswürdig: Atmosfair!)

Lasst euch nicht verarschen: Lieber Zug statt Flug!

Airlines tun alles, um Economy-Flüge unbequemer zu machen – die Menschen sollen Priority buchen. In der Zwischenzeit lassen wir uns doch lieber in der Bahn den Kaffee servieren. ¯_(ツ)_/¯

http://www.reisereporter.de/artikel/1755-bahn-fahren-statt-economy-fluege-buchen-lasst-euch-nicht-verarschen

Neulich ist eine unbedeutende Kleinigkeit passiert: Ich saß in Köln am Gate und wartete. Ich war früh da, deshalb saß ich ganz vorn, direkt an der Glastür. Mein Flieger würde erst in einer knappen Stunde starten. Ich schaute die Fotos der vergangenen Tage durch, als eine Frau von Ryanair auf mich zukam, ohne Umweg, und einen Schild an meinen Koffer machte. Ich dachte, es sei einer dieser „Approved Cabin Bags“-Anhänger. Was da gerade passiert war, erkannte ich erst, als der Mann hinter mir lautwütend zu protestieren begann. Mein Koffer war einkassiert. Und der ist wirklich sehr klein. Das Problem: Man kriegt den Koffer auch nicht wieder. Wen es trifft, der muss sich nach der Landung ans Band stellen. Zeitplan? Kannste vergessen. 

Ich kann den hasserfüllten Blick der Ryanair-Angestellten sogar verstehen. Es ist ja jeden Tag das gleiche Problem: Passagiere bezahlen für eine Leistung und bekommen sie dann nicht, was natürlich irgendwo im Kleingedruckten angekündigt war, aber wenn du deshalb am Ende deine Bahn verpasst und deine Kinder vorm Schlafengehen nicht mehr siehst, dann ist das verdammt egal.

Und einmal, auf dem Weg nach Manchester, waren mehrere Flugbegleiter betrunken.

Neulich ergatterte ich einen Sparpreis von München nach Berlin, 30 Euro – erste Klasse. Das war super. Und für den Preis kann man auch nicht fliegen. Alle 90 Minuten haben wir Schokoriegel bekommen, das Internet ist unbegrenzt, Kaffee kann man sich bestellen, viel Beinfreiheit, gute Sitze und es ist soooo ruhig.

Da hat man doch im ICE etwas mehr Beinfreiheit

Ich hatte in meinem Vollzeit-Job auch nicht das Bedürfnis, nach der Arbeit noch fünf Stunden im Zug zu sitzen. Das allerdings war eine idiotische Rechnung: Zur Flugzeit kommen schließlich noch Anreisezeit, Wartezeit, Flug, aussteigen, im Zweifel auf das Gepäck warten, Abreise vom Zielflughafen und all das ist verlorene Arbeitszeit. 

Das Tempolimit… Geschwindigkeit ist für die Deutschen wie das Sturmgewehr für die US-Amerikaner.

Dank CSU… den ewig-gestrigen im Verkehrsministerium.

Die Regierungskommission für die Verkehrswende empfehle ein Tempolimit auf Autobahnen, ist heute in Medien zu lesen. Das scheint aber nicht zu stimmen, auch wenn es dem Klima sicher helfen würde. Das CSU-geführte Verkehrsministerium hat dem vermeintlichen Vorstoß bereits eine Absage erteilt.

https://www.klimareporter.de/verkehr/einen-gang-zurueck-bitte

Kohlestrom und Verkehr machen es vielen Staaten schwer, im Klimaschutz voranzukommen. Deutschlands CO2-Emissionen sind gestiegen, zeigt der „Brown to Green“-Report.

Die führenden Wirtschaftsmächte tun einer aktuellen Studie zufolge nicht genug für den Klimaschutz. Kohlestrom und Verkehr seien die größten Problembereiche, heißt es im diesjährigen „Brown to Green“-Bericht von Climate Transparency. Die G20-Staaten seien zusammen für rund vier Fünftel der weltweiten Treibhausgase verantwortlich und bezögen 82 Prozent ihrer Energie aus den fossilen Brennstoffen Kohle, Öl und Gas. Auch an Deutschland gibt es Kritik. 

Das internationale Netzwerk Climate Transparency – bestehend aus 14 Forschungseinrichtungen und Nichtregierungsorganisationen – kritisiert, dass die Klimaziele der G20-Länder nicht ausreichten, um dem Klimaschutzabkommen von Paris gerecht zu werden und die Erderwärmung auf deutlich unter zwei Grad zu begrenzen. Auch werde zu wenig unternommen, um wenigstens diese schwachen nationalen Ziele zu erreichen. Bisher habe unter den G20-Staaten nur Indien Ankündigungen gemacht, die einer Begrenzung auf zwei Grad halbwegs entsprächen. Das aus Sicht von Klimaschützern notwendige Ziel, 2050 nur noch erneuerbare Energien zu nutzen, habe sich kein G20-Land bisher gesetzt.

Deutschlands Schwachpunkte: Verkehr, Stromproduktion aus Braunkohle und schlecht gedämmte alte Häuser.

https://www.zeit.de/wissen/umwelt/2018-11/brown-to-green-report-kohle-klimaschutz-g20

Der schnellste Weg zur Klimakrise

Würde die 3. Piste am Flughafen Wien-Schwechat gebaut werden, so hätte das so viele Emissionen zur Folge, wie das jährliche Leben von 580.000 Wienerinnen und Wienern. Oder so viel, wie das von 1,7 Millionen Inder*innen, von denen übrigens viele noch nie ein Flugzeug von innen gesehen haben.

https://systemchange-not-climatechange.at/de/3-piste-der-schnellste-weg-zur-klimakrise/

In 2019, let’s ‘stay grounded’ and call for aviation and environmental justice

Right now, at this very moment, at least half a million people are in the air. Over the past 25 years, air travel has been transformed from a luxury to a common means of transport. Low-cost carriers have made it affordable to quickly discover the world, while spawning the ever-increasing popularity of weekend breaks by air. For a growing number of people, this convenience has become a seemingly natural part of their holiday plans, of their choice of where to live and work, and which relationships they foster. But how normal is it really to fly? And who bears the cost?

https://www.equaltimes.org/in-2019-let-s-stay-grounded-and?fbclid=IwAR2XMrOS_p7RoxTnxlo3Z_UncvMQ-hDmP6tZJ5cvOVtb7yWz1prR2PsLUTk&lang=en#.XDedH8Z7kW3

By far, aviation is the mode of transport with the biggest climate impact. Emissions from aviation have risen more rapidly than those from other sectors of the economy: between 1990 to 2010, global CO2 emissions rose by an estimated 25 per cent; over the same period, the CO2 emissions of international aviation rose by more than 70 per cent. And the growth trend continues. The number of aircrafts and the number of passenger-kilometres flown is expected to double over the next 20 years.